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Mythen & Mysterien

Thema: Archäologie

Aktuelle Beiträge
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23.09.2020 Neuer Beitrag

Megacity im Dschungel von Guatemala

Tolle Darstellung der "Metropole" im guatemaltekischen Dschungel. Vom Stil her klassisch Maya, aber wie wie ja alle wissen, hatten die Maya mit diesen Städten absolut nichts zu tun.
Heute liegt diese große Stadt tief im Wald verborgen und ist komplett zugewachsen. Doch dank LIDAR konnte man sie sehr gut darstellen.

Was es dort wohl noch alles zu finden gibt?! Und dies ist nur eine von unzähligen Städten in den Dschungeln Südamerikas. Eine ganze Zivilisation mit vielen Millionen Einwohnern lebte einst dort. Vor vielen tausende Jahren, lange vor den Maya.

#Südamerika #Tiwanaku #Archäologie
23.09.2020
Teil-Draufsicht
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26.12.2020
@Rana Nefatari - sind da schon diverse Daten bekannt wie: Ausrichtung der Gebäude (Himmelsrichtung), Längengrad+ Breitengrad....Konstellation zu anderen Bauten der näheren + ferneren Umgebung ?
Userpic
26.12.2020
@Karsten Jordan da bin ich überfragt, sorry
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23.09.2020 Neuer Beitrag

Ägyptischer Opfertisch im Raumschiff-Design

Dieser Opfertisch, der aussieht wie ein Raumschiff-Bedienfeld, stammt aus dem Jahre 2350 v. Chr., 5. Dynastie (Altes Königreich) Ägypten. Es handelt sich um eine Trankopfertabelle mit Listen der zulässigen Opfergaben, einschließlich Bier, Wasser, Fleisch, Brot usw. Die sieben Aussparungen oben sind für die 7 heiligen Einbalsamierungsöle, die im Mumifizierungsprozess verwendet werden. Der mittlere Dreierkreis auf der Unterseite enthält eine Glyphe für "Weihrauch". Dieser Tisch wurde höchstwahrscheinlich wegen der handwerklichen Qualität und des Schreibstils für ein Adelsgrab von hohem Status verwendet. Hat man hier vielleicht etwas nachgeahmt, das man bei den "Göttern" gesehen hat?

#Cargokult #Archäologie #Ägypten
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16.09.2020 Neuer Beitrag

Steinbearbeitungstechniken der alten Kulturen

Weltweit gibt es die gleichen Spuren der Steinbearbeitung, egal ob in China, Japan, Kambodscha, Italien, Ägypten, Südamerika, Mittelamerika. Und alle haben eines gemein: Sie sind sehr sehr alt, teilweise (bestätigt) älter als 9000 Jahre. Die Spuren sehen aus, als wären die Steine mit einer Maschine bearbeitet worden oder so "aufgeweicht", dass man sie mit geeignetem Werkzeug einfach wie Lehm abziehen konnte. Welche Technik dabei zum Einsatz kam, ist bis heute ein Rätsel. Die Archäologie geht davon aus, dass man das mit "Steinhämmern" gemacht hat. Was natürlich absurd ist aufgrund der sichtbaren Spuren, die sehr oft exakt die gleichen Abstände und Tiefe haben, was auf maschinelle Bearbeitung hindeutet. Doch welche Maschinen sollten das gewesen sein vor vielen tausend Jahren?
Noch wird es ein Gegenstand purer Spekulation beleiben, doch wer weiß, was wir in Zukunft noch entdecken werden.
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10.09.2020 Neuer Beitrag

Crocodile-Rock

In den Phou Kau-Bergen im Süden von Laos liegen die antiken Ruinen von Wat Phu, einem hinduistischen Tempel mit Khmer-Ursprung. Unter den Überresten des Tempels befindet sich ein Felsbrocken mit einer sehr merkwürdigen Schnitzerei. Der tiefe Eindruck im Stein ähnelt vage einem Krokodil, könnte aber auch leicht einen menschlichen Körper aufnehmen.

Es wurde spekuliert, dass dieser Stein in der Zeit vor Angkhor als Altar für ein jährliches Menschenopfer verwendet worden sein könnte. Während die meisten Ruinen von Wat Phu zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert liegen, gibt es archäologische Beweise dafür, dass an dieser Stelle bereits im 5. Jahrhundert ein Tempel existierte. Wenn Menschenopfer durchgeführt würden, würden sie auf diese früheren Zeiten zurückgehen, als Südlaos vom Chenla-Reich regiert wurde.

Die mündliche Überlieferung besagt, dass der Chenla-König einmal im Jahr, als die Frangipani-Blütenblätter zu fallen begannen, auf dem Hauptdamm des Wat Phu saß. Der König betete zu den Geistern der Berge und bot zwei Mädchen Reiswein an, die aufgrund ihrer Schönheit ausgewählt worden waren. Die Mädchen würden dann geopfert, um die Gunst der Götter für das kommende Jahr zu besänftigen.

Um die Richtigkeit dieser Geschichte zu bestätigen, wird in der Geschichte der Sui aus dem 6. Jahrhundert erwähnt, dass in der Chenla-Kultur jährlich Menschenopfer durchgeführt wurden und die Beschreibung der Zeremonie mit der Version in der lokalen Folklore übereinstimmt. Es mag einfach eine Nacherzählung der Beschreibung im alten Text sein, aber die Tatsache, dass die ländlichen Gemeinden diese spezifische Geschichte über die Jahrhunderte hinweg beibehalten haben, ist bedeutsam.

Was jedoch nicht bekannt ist, ist die Rolle, die der Crocodile Rock bei dieser Zeremonie gespielt hat, wenn überhaupt. Die Einzigartigkeit des Schnitzens macht es noch mysteriöser. In ganz Laos und Kambodscha befindet sich in Ruinen vor, während oder nach dem Chenla-Reich nichts, was dem Krokodilstein auch nur annähernd ähnelt. Noch seltsamer ist, dass Krokodile in der Gegend existierten (und immer noch existieren), aber sie hatten keine religiöse Bedeutung.
Wenn der Krokodilstein nicht für Menschenopfer verwendet wurde, bleibt das Rätsel: Wofür war er?

#Archäologie #Khmer
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08.09.2020 Neuer Beitrag

Geopolymer v.s Naturstein

Dieser "heilige Brunnen", Pozzo sacro di Predio Canopoli, auf Sardinien wird auf etwa 3000 Jahre Alter geschätzt und der Nuraghi-Kultur zugerechnet. Seine megalithischen Blöcke sind mit enormer Präzision gearbeitet. Was auffällig ist, sind die Löcher an der Oberfläche, die doch sehr Luftblasen in gegossenem Beton ähneln. Kalk-Geopolymer oder gemeißelt? Das ist hier die Frage. Die Römer kannten diese Art von Beton schon sehr früh. Warum also nicht auf diese Kultur, die ein wenig älter als die römische Kultur ist. Vielleicht war der römische Beton "cementum romanum" auch die Weiterentwicklung des hier möglicherweise verwendeten Geopolymers.

#Geologie #Archäologie #Nuraghen
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27.08.2020 Neuer Beitrag

Die Triade von Mykerinos (Menkaure)

Diese Triade in Form einer Plastik, die Mykerinos mit seiner Gemahlin und der Göttin Hathor zeigt, steht heute im Museum in Kairo.
Bis heute rätselt man, wie man damals mit relativ primitiven Tools solche Bildnisse schaffen konnte, denn das Objekt ist aus Grauwacke, einem Mineral, das sehr brüchig ist beim Bearbeiten.
Da Grauwacke jedoch von Natur aus ein Geopolymer ist (Grauwacke und alle Schieferarten entstehen aus Schlamm, der verhärtet), ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass dieses Material, dass die alten Ägypter sehr oft und sehr gerne verwendeten, gegossen ist. Mit einem uns heute unbekannten Prozess wurde aus dem Schlamm in kürzester Zeit Schiefer oder Grauwacke und so konnte man sehr leicht solche hochpräzisen Objekte herstellen, ganz ohne die entsprechenden bildhauerischen Materialien zu haben. Das Problem dabei ist jedoch, dass bislang niemand solche Gussformen gefunden hat.

#Archäologie #Ägypten
27.08.2020
Ich finde auch die berühmte Statue von Chephren interessant. Sie ist makelos gearbeitet, doch die Sockelinschriften sollen sehr schlecht eingearbeitet wurden sein (fast nur gekratzt). So das wohl fraglich sein soll, das sie wirklich Chephren zeigt. Leider habe ich bis jetzt noch keine Bilder dazu gefunden. Ich habe mal auf Youtube einen Beitrag von Axel Klitzke dazu gesehen der sehr interessant war. Könnt ja mal nach seinem Namen suchen.

Viele Grüße

Andreas
Userpic
27.08.2020
Ich hab hier mal einen Link: https://www.youtube.com/watch?v=ZlOpAIgjoRA
Userpic
27.08.2020
Ja, die kenn ich, ist sehr aussagekräftig.
Axel Klitzke ist übrigens auch in unserer Gruppe
Userpic
27.08.2020
Zu dem Link ist ab Minute 25 die Statue von Chephren zu sehen. Dazu diese eingekratzten Hyroglyphen.
Userpic
27.08.2020
Die Hieroglyphen wurden vermutlich von den "primitiven" Pharaonen hinzugefügt um sich mit fremden Federn zu schmücken.
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